Recherchiert von
Bastian Saupe· Gründer & Test-Synthese-RedaktionBastian Saupe ist auf Test-Synthese spezialisiert — die methodische Auswertung und Triangulation von Stiftung Warentest, ETM Testmagazin, Haus & Garten Test, Computer Bild, PC-WELT, Coffeeness, Selbst-ist-der-Mann sowie Hersteller-Datenblättern und Langzeit-Käufer-Berichten zu einer entscheidungsfertigen Empfehlung für deutsche Haushalte 2026. Strukturierte Quellen-Analyse ist eine eigene Disziplin: über 12 Monate Markt-Beobachtung, mehr als 2.500 Produktlistings ausgewertet, 36 Kategorie-Cluster systematisch durchgearbeitet, Live-Preis- und Verfügbarkeits-Tracking quartalsweise. Was wir nicht behaupten: eigene Praxis-Tests in der Küche. Was wir liefern: synthetisierte Erkenntnisse aus 8+ unabhängigen Test-Quellen, dokumentierte Methodik, und eine Standing-Rule — Picks mit null verifizierten Käufer-Bewertungen oder dauerhaftem Out-of-Stock werden konsequent aus dem Pool entfernt. Diese Disziplin gilt konsistent über alle unabhängigen Schwester-Sites, die nach demselben Standard arbeiten.
Veröffentlicht: · Aktualisiert: · Lesezeit ca. 44 Min.
Zehn hoch zwei bis zehn hoch sieben. Zwischen 100 und 10 Millionen koloniebildende Einheiten pro 100 ml gefiltertem Wasser zählte ein Team des italienischen Istituto Superiore di Sanità in neun Filterkannen bekannter Marken. Die Kannen standen dabei absichtlich falsch: im Dunkeln bei rund 20 °C, mit Wochenend-Stillstand und mit Testkeimen im Füllwasser (Briancesco et al., 2020). Die Stiftung Warentest kam in Heft 7/2022 mit einem eigenen Stillstand-Versuch zu einem ähnlichen Bild. Nach einer Woche bei Zimmertemperatur fand sie in allen Kannen Bakterien, in einer zusätzlich Schimmelpilze.
Die brauchbare Nachricht steckt in denselben Versuchen. Was die Keimzahl nach oben treibt, steuerst du fast vollständig selbst: Standzeit, Wärme, Restwasser, Pausen und den Zeitpunkt des Kartuschenwechsels.
Die kurze Antwort auf die Wechselfrage lautet: Brita, BWT, Laica, Dafi und PearlCo begrenzen ihre Kartuschen auf 4 Wochen bzw. einen Monat und zusätzlich auf 100 bis 200 l. Es gilt die Grenze, die zuerst erreicht ist. Aquaphor nennt nur Liter. Bei hartem Wasser raten Brita, BWT und Aquaphor zum früheren Wechsel.
Grundlage dieses Ratgebers sind die Bedienungsanleitungen von Brita, BWT, Laica und Aquaphor, die am 12.10.2026 als PDF geöffnet und im Wortlaut ausgewertet wurden, dazu Datenblätter von Dafi, Philips, PearlCo und Aqua Optima, der Warentest 7/2022, die Keimstudie von 2020 und die Hinweise von Umweltbundesamt und Verbraucherzentrale. Ob du überhaupt filtern solltest, klärt der Ratgeber zur Frage, ob ein Tischwasserfilter bei deinem Leitungswasser etwas bringt. Hier geht es um den Alltag danach: wechseln, einsetzen, lagern, putzen, entsorgen.
Vier Wochen oder 150 Liter: Wechselintervalle der Hersteller in einer Tabelle
Jede Kartusche hat zwei Grenzen. Eine Zeitgrenze, meist 4 Wochen, und eine Litergrenze, meist zwischen 100 und 200 l. Die Zeitgrenze begründen Brita und BWT mit Hygiene, die Litergrenze mit der Kapazität von Ionenaustauscher und Aktivkohle. Du wechselst, sobald eine der beiden erreicht ist. Die folgende Tabelle zeigt, was die Anbieter selbst angeben. Wo ein Wert fehlt, steht „k. A.“.
| Bild | Kartusche | Litergrenze | Zeitgrenze | Härte-Hinweis des Herstellers | Beleg |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
BRITA Maxtra Pro Pure Performance | 150 l | 4 Wochen | weiches bis mittelhartes Wasser; Kalkreduktion nach DIN EN 17093 bis 120 l bei 11 °dH gesichert | Anleitung und Produktseite, verifiziert |
![]() |
BRITA Maxtra Pro Extra Kalkschutz | 150 l | 4 Wochen | für hartes bis sehr hartes Wasser | Produktseite, verifiziert |
![]() |
BRITA MicroDisc in der Karaffe | 150 l (in der Trinkflasche 60 l) | 4 Wochen | reduziert die Härte nicht | brita.de, verifiziert |
![]() |
BWT Magnesium Mineralizer, ovale Kartusche | 120 l bei 15 bis 17,8 °dH Gesamthärte | spätestens 4 Wochen nach erster Verwendung | „Je härter das Wasser, desto früher ist die Filterkartusche erschöpft“ | Anleitung, verifiziert |
| – | BWT Magnesium Mineralizer, runde Kartusche | 100 l bei 15 bis 17,8 °dH | spätestens 4 Wochen | wie oben | Anleitung, verifiziert |
![]() |
BWT Soft Filtered Water EXTRA | 120 l; Produktseite: bei 12 bis 14 °d KH, FAQ: bei 15 bis 18 °d KH | 4 Wochen | Widerspruch zwischen zwei BWT-Seiten | Produktseite und FAQ, verifiziert |
![]() |
Laica bi-flux | 150 l | 30 Filtertage | k. A. | Anleitung und FAQ, verifiziert |
![]() |
Aquaphor Maxfor+ / B25 | max. 200 l | k. A. | bei sehr hoher Karbonathärte früherer Austausch | Anleitung, verifiziert |
| – | Aquaphor A5 | 350 l (Prestige-Seite: 300 l) | k. A. | k. A. | Kartuschenseite, Widerspruch |
| – | Dafi Unimax | bis 200 l | 1 Monat | „je nach Wasserqualität“ | Herstellerseite, verifiziert |
| – | PearlCo/PerloPur unimax | bis 150 l | spätestens 30 Tage | k. A. | Hersteller-Shop, verifiziert |
![]() |
Philips Micro X-Clean AWP212 | k. A. | 1 Monat | k. A. | Datenblatt, verifiziert |
| – | Aqua Optima Evolve+ | 100 l | 30 Tage | k. A. | Herstellerseite (UK), verifiziert |
![]() |
Amazon Basics, Maxtra-Bauform | 150 l | 30 Tage | k. A. | nur Amazon-Listing, sekundär |
| – | Alkanatur Drops | rund 400 l | etwa 3 Monate | ohne Ionenaustauscher, enthärtet nicht | Herstellerseite, verifiziert |
Drei Dinge fallen beim Lesen auf. Erstens: Fast alle Wochenfristen liegen bei 4 Wochen oder 30 Tagen. Nur Alkanatur weicht mit etwa 3 Monaten ab, filtert aber auch ohne Ionenaustauscher und reduziert deshalb keinen Kalk. Zweitens: Aquaphor nennt für Maxfor+ und A5 keine Zeitgrenze, weder in der Gebrauchsanleitung noch auf den Kartuschenseiten. Ob das bewusst so ist, lässt sich aus den Unterlagen nicht ablesen. Drittens: Die Literangabe ist bei Brita mit der neuen Kartuschengeneration gestiegen. Für die Maxtra+ führte die Stiftung Warentest 2022 noch 100 l als Anbieterkapazität, für die Maxtra Pro nennt Brita heute 150 l.
Kalender gegen Literzähler: welche Grenze bei dir zuerst greift
Ob bei dir die Wochen oder die Liter zuerst ablaufen, hängt nur von einer Zahl ab: wie viel Wasser du pro Tag filterst. Teil die Litergrenze durch die Tage der Zeitgrenze, dann hast du deinen Kipppunkt. Liegt dein Tagesverbrauch darunter, wechselst du nach Kalender. Liegt er darüber, wechselst du früher, nach Litern.
Für die gängigen Kapazitäten sieht die Rechnung so aus. Die Zahlen sind Tage bis zur Litergrenze, gerundet. Fett markiert ist jeweils die Zahl, bei der die Litergrenze vor 28 Tagen erreicht ist.
| Gefiltert pro Tag | 100 l | 120 l | 150 l | 200 l |
|---|---|---|---|---|
| 2 l | 50 Tage | 60 Tage | 75 Tage | 100 Tage |
| 3 l | 33 Tage | 40 Tage | 50 Tage | 67 Tage |
| 5 l | 20 Tage | 24 Tage | 30 Tage | 40 Tage |
| 8 l | 13 Tage | 15 Tage | 19 Tage | 25 Tage |
Praxis-Merker: Ein Zwei-Personen-Haushalt, der nur Trinkwasser und Teewasser filtert, landet selten über 3 l pro Tag. Für ihn ist die Zeitgrenze der Wechseltermin. Wer auch Kaffeemaschine, Wasserkocher und Kochtopf aus der Kanne füllt, sollte nachrechnen. BWT nennt übrigens eine Obergrenze für die Kanne selbst: nicht mehr als 8 bis 10 l pro Tag filtern, und nach mehr als 3 l am Stück mindestens 15 Minuten Pause. Laica empfiehlt höchstens 5 l pro Tag.
Warum die vier Wochen mit Hygiene begründet werden
Die Zeitgrenze hat mit Kalk wenig zu tun. Brita schreibt auf seiner Website, die Maxtra-Kartusche sei „über eine Lebensdauer von 4 Wochen als mikrobiologisch unbedenklich getestet“ worden, danach solle man sie tauschen. Der Schweizer K-Tipp zitiert Brita mit dem Satz, die Kartusche solle „aus hygienischen Gründen alle vier Wochen“ ersetzt werden. BWT formuliert in der Bedienungsanleitung zu Vida, Penguin und Slim: Die Filterkartusche ist spätestens 4 Wochen nach der ersten Verwendung zu ersetzen, „auch wenn die Kapazität (Anzahl an Füllungen) der Filterkartusche noch nicht erreicht wurde“.
Die Uhr startet also mit dem ersten Wasser, nicht mit dem Kaufdatum. Eine Kartusche, die du am Monatsanfang einsetzt und kaum benutzt, ist am Monatsende trotzdem fällig.
BWT stützt seine Hygieneangaben in der Anleitung auf die Norm DIN 10521. Diese Norm wurde 2018 durch DIN EN 17093 ersetzt. Brita verweist in seiner Anleitung bereits auf DIN EN 17093:2018. Was die Normen mikrobiologisch genau prüfen, steht nur im kostenpflichtigen Normtext und ist hier nicht eingesehen. Den Normwechsel ordnet der Markenvergleich Brita gegen BWT ausführlicher ein.
Härte: warum die Literangabe bei hartem Wasser zu optimistisch ist
Die Litergrenze auf der Packung gilt unter Prüfbedingungen, und die sind weicher als vielerorts das Leitungswasser. Brita gibt für die Maxtra Pro an, die Reduktion der Karbonathärte sei nach DIN EN 17093:2018 bei 11 °dH für bis zu 120 l gesichert. BWT nennt für den Magnesium Mineralizer 120 l bei 15 bis 17,8 °dH Gesamthärte.
Die Stiftung Warentest hat 2022 mit Prüfwasser um 16,5 °dH gearbeitet, also hartem Wasser im Sinne des Gesetzes. Sie hat das Filtrat nach 5, 25, 50, 75 und 100 % der Anbieterkapazität gemessen. Ergebnis: Fast alle frischen Filter machten das harte Wasser weich. Schon nach dem ersten Viertel der Kapazität kam nur noch mittelhartes Wasser heraus, auch beim besten Filter. Der K-Tipp gibt aus demselben Test Zahlen für die Brita-Kannen wieder (sekundär): Zu Beginn sanken die Härtewerte um 80 %, nach 25 Litern nur noch um 35 %.
Was heißt das für deinen Wechselrhythmus? Bei einer 100-l-Kartusche wie der damaligen Maxtra+ war das Wasser im Test nach rund 25 l nicht mehr weich. Bei 2 l pro Tag ist das nach etwa 12 Tagen erreicht. Ob die heutige Maxtra Pro mit 150 l Angabe länger durchhält, ist von keinem unabhängigen Labor belegt. Der K-Tipp rechnet vor, dass man für die vom deutschen Teeverband empfohlene Härte den Filter alle ein bis zwei Wochen tauschen müsste. Die konkrete Härteempfehlung des Teeverbands nennt der Artikel nicht.
Welchen Härtebereich dein Wasser hat, musst du nicht raten. Das Wasch- und Reinigungsmittelgesetz verpflichtet die Versorger, ihn mindestens einmal jährlich mitzuteilen. Die Bereiche nach § 9 WRMG:
| Härtebereich | Calciumcarbonat | in °dH (Umrechnung 1 mmol/l = 5,6 °dH) | Folge für den Wechsel laut Herstellern |
|---|---|---|---|
| weich | unter 1,5 mmol/l | unter 8,4 °dH | Enthärtung kaum gefragt; Brita Pure Performance oder MicroDisc |
| mittel | 1,5 bis 2,5 mmol/l | 8,4 bis 14 °dH | Brita: nach maximal 150 l bei mittelhartem Wasser |
| hart | über 2,5 mmol/l | über 14 °dH | Brita, BWT, Aquaphor: früher wechseln; Brita bietet Extra Kalkschutz |
Wechselvorrat: was ein Sechserpack im Vier-Wochen-Takt abdeckt
Bei 4 Wochen Takt brauchst du 13 Kartuschen pro Jahr. Ein Sechserpack reicht 24 Wochen, also knapp ein halbes Jahr. Die Preise stammen vom 12.10.2026 und schwanken. „Statt“-Preise auf Amazon sind keine Vorher-Preise und werden hier nicht als Ersparnis gerechnet.
| Bild | Packung | Preis am 12.10.2026 | je Kartusche | reicht bei 4-Wochen-Takt | 13 Wechsel pro Jahr |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
BRITA Maxtra Pro Pure Performance, 6er | 29,56 € | 4,93 € | 24 Wochen | 64,09 € |
![]() |
BRITA Maxtra Pro Extra Kalkschutz, 6er | 34,99 € | 5,83 € | 24 Wochen | 75,79 € |
![]() |
BWT Longlife (Magnesium), 6er | 28,99 € | 4,83 € | 24 Wochen | 62,79 € |
![]() |
Laica Bi-Flux, 3+1 | 19,99 € | 5,00 € | 16 Wochen | 65,00 € |
![]() |
Aquaphor Maxfor+, 5+1 | 23,99 € | 4,00 € | k. A., Aquaphor nennt nur 200 l | – |
Die Jahreskosten sind eine einfache Rechnung: Preis je Kartusche mal 13. Wer mehr filtert, als die Litergrenze in 4 Wochen erlaubt, braucht entsprechend mehr. Ob eine günstigere Fremdkartusche im Maxtra-Format für dich infrage kommt, prüft der Vergleich kompatibler Ersatzkartuschen für Brita-Kannen.
Lager den Vorrat richtig. Brita schreibt, Original-Kartuschen ließen sich „mehrere Jahre“ aufbewahren, wenn sie versiegelt in der Originalverpackung bei 1 bis 50 °C und ohne direkte Sonne liegen. BWT verlangt die Originalfolie bis zum Wechsel und einen kühlen, trockenen, lichtgeschützten Platz, nennt aber keine Jahresfrist. Ein Haltbarkeitsdatum für Laica-, Aquaphor- oder Dafi-Kartuschen steht in den geöffneten Unterlagen nicht.
Neue Kartusche in sechs Schritten: wässern, einsetzen, erste Füllungen verwerfen
Der Wechsel dauert wenige Minuten plus Wartezeit, bis das Wasser durchgelaufen ist. Die Reihenfolge ist bei allen vier großen Anbietern gleich. Die Details unterscheiden sich, und genau die entscheiden, ob das Wasser durchläuft und wie es schmeckt.
- Hände waschen, Kanne reinigen. Laica fängt die Anleitung mit dem Händewaschen an. Brita, BWT und Aquaphor verlangen, Kanne, Trichter und Deckel vor der ersten Nutzung und bei jedem Kartuschenwechsel zu reinigen. Bei Brita-Kannen mit PerfectFit drehst du den Trichter um und lässt einige Sekunden Leitungswasser durch den PerfectFit-Mechanismus laufen. Ausnahme: Der Brita Flow hat kein PerfectFit.
- Kartusche wässern. Tauch die neue Kartusche in kaltes Leitungswasser. Brita: leicht schwenken, damit überschüssige Luft entweicht. BWT: 5 Minuten einlegen. Laica: etwa 15 Minuten eintauchen und schütteln. Das Wasser vom Wässern wird weggeschüttet.
- Einsetzen. Setz die Kartusche mit leichtem Druck in den Trichter. Bei Brita soll sie fest einrasten. Fließt kein Wasser durch, drückst du sie laut Brita etwas tiefer nach unten.
- Erste Füllungen verwerfen. Füll den Trichter mit kaltem Leitungswasser und gieß das Filtrat weg. Brita: zwei Trichterfüllungen, getrunken wird erst die dritte. BWT: die erste Füllung. Laica: drei Füllungen, dabei den Deckel offen lassen. Das Wasser darf in die Blumen.
- Wechselanzeige starten. Setz die Anzeige im Deckel auf null bzw. auf 100 %. Wie das je nach Modell geht, steht weiter unten im Abschnitt zur Wechselanzeige.
- Alte Kartusche geschlossen ablegen. Brita bittet, die Kartusche bei der Entsorgung unbeschädigt zu lassen. Willst du Brita-Kartuschen per Post zurückgeben, heb sie auf, bis mindestens sechs zusammen sind. Die anderen Wege stehen im Abschnitt zur Entsorgung.
Warum wässern und warum wegschütten
Das Wässern hat einen mechanischen Grund: Luft. Laica beschreibt Luftblasen in der Kartusche als „Druckstopper“, die den normalen Wasserablauf verhindern. Wer die Kartusche trocken einsetzt, wartet unter Umständen sehr lange auf das erste Glas. Brita weist zusätzlich darauf hin, dass eine neue Kartusche schon feucht aus der Folie kommen kann. Grund ist die Heißdampfbehandlung bei der Herstellung, nach der Kondenswasser in der Packung bleibt.
Das Verwerfen der ersten Füllungen hat zwei Gründe. Der erste ist Kohlestaub. Brita, BWT und Laica schreiben übereinstimmend, dass feine schwarze Aktivkohle-Partikel ins Wasser gelangen können und gesundheitlich unbedenklich sind. BWT empfiehlt, so lange zu befüllen und zu verwerfen, bis das Wasser klar ist. Der zweite Grund ist der Geschmack. BWT erklärt in seiner Anleitung, dass Ionenaustauscher, die Calcium gegen Wasserstoff-Ionen tauschen, das Wasser saurer machen, und dass dieser saure Geschmack „besonders zu Beginn der Nutzungsphase“ auffällt. Die Stiftung Warentest beschreibt denselben Effekt: Das Wasser wird anfangs weicher, saurer und mineralärmer. Brita nennt noch einen dritten Punkt: Beim Filtern steigt der Kaliumgehalt anfangs leicht an. Für Gesunde unbedenklich, wer an einer Nierenerkrankung leidet oder eine Kaliumdiät einhält, soll laut Brita vorher den Arzt fragen.
Inbetriebnahme im Vergleich
| Hersteller | Wässern | Verwerfen | Besonderheit laut Anleitung | Zeitbedarf |
|---|---|---|---|---|
| Brita Maxtra Pro | schwenken, bis keine Luft mehr austritt | 2 Trichterfüllungen | Kartusche fest einrasten lassen; bei Stillstand tiefer drücken | k. A. |
| Brita MicroDisc | 30 Sekunden unter fließendem Wasser oder in einer Schüssel spülen | k. A. | filtert sie anfangs langsam: in warmes Wasser tauchen | rund 30 Sekunden Spülen |
| BWT | 5 Minuten einlegen, Wasser verwerfen | 1. Füllung, bei Partikeln wiederholen | Kanne, Trichter und Deckel vorher mit Spülmittel reinigen | rund 15 Minuten (5 Minuten Einlegen plus 2 Füllungen à 5 Minuten Durchlaufzeit laut BWT; eigene Rechnung) |
| Laica | etwa 15 Minuten, dabei schütteln | 3 Trichterfüllungen bei offenem Deckel | vorher Hände waschen | mindestens 15 Minuten plus 3 Durchläufe (Durchlaufzeit k. A.) |
| Aquaphor | nur als Bildfolge „Abb. 1“, ohne Zeitangabe im Text | k. A. im Text | Kanne inkl. Deckel und Trichter vorher reinigen | k. A. |
Kürzestregel: Lies die Anleitung deiner eigenen Kanne einmal, bevor du dich auf allgemeine Tipps verlässt. Die Unterschiede zwischen 2, 1 und 3 verworfenen Füllungen sind kein Druckfehler. Sie stehen so in den Dokumenten.
Stillstand, Wärme, Restwasser: was die Keimzahl in der Kanne treibt
Leitungswasser ist nicht steril. Brita schreibt das selbst und ergänzt, dass sich harmlose Wasserkeime an der Aktivkohle festsetzen können, was zu „leicht erhöhten Keimzahlen im Vergleich zu ungefiltertem Leitungswasser“ führen könne. Brita-Filter seien „keine Keimfilter“. Wie stark die Zahlen steigen, hängt an den Bedingungen in deiner Küche. Zwei Untersuchungen zeigen das genauer als jede Herstellerseite.
Neun Kannen, fünf Wochen, absichtlich schlecht behandelt
Das Team um Rossella Briancesco vom Istituto Superiore di Sanità hat 2020 neun Filterkannen bekannter Marken vom italienischen Markt untersucht. Alle Kartuschen enthielten silberbehandelte Aktivkohle und Ionenaustauscherharz, die Kannen fassten 1,2 bis 1,6 l Filtrat, die Kartuschen waren mit 120 bis 150 l Kapazität angegeben. So lief der Versuch ab:
- Die Kannen wurden nach Herstelleranleitung in Betrieb genommen und 5 Wochen lang benutzt, bis 125 % der angegebenen Kapazität durchgelaufen waren.
- Gelagert wurde im Dunkeln bei Raumtemperatur um 20 °C, also nicht im Kühlschrank.
- An fünf Tagen pro Woche gab es mehrere Füll- und Entleerungszyklen, über Nacht blieb Wasser in der Kanne stehen, am Wochenende 48 Stunden.
- Am ersten Tag jeder Woche wurde das Füllwasser mit einem von zwei Testkeimen versetzt, 20 bis 100 Keime pro 100 ml.
Die Gesamtkeimzahl stieg in allen neun Kannen über die 5 Wochen um 3 bis 4 Zehnerpotenzen und erreichte am Ende 10⁶ bis 10⁷ koloniebildende Einheiten pro 100 ml. Der Testkeim Enterobacter aerogenes war jeweils nur am Tag der Befüllung nachweisbar. Pseudomonas aeruginosa dagegen siedelte sich in einem Teil der Kannen an. In zwei Kannen ab der ersten Woche, in vier erst gegen Ende, in drei Kannen fand er sich nur nach dem Befüllen. Den höchsten Wert maßen die Forscher in einer Kanne nach einer Nacht Standzeit: 2,2 Millionen pro 100 ml.
Eine Unschärfe gehört dazu. In der Zusammenfassung der Studie steht, P. aeruginosa habe sich „in allen Kannen“ gehalten. Die Detailergebnisse im Volltext zeigen drei Gruppen, und in drei Kannen fand sich der Keim nur unmittelbar nach dem Befüllen. Für die Gesamtkeimzahl stimmen Zusammenfassung und Ergebnisse überein.
Die Autoren selbst ordnen ein: Unter diesen Bedingungen sei für die Allgemeinbevölkerung kein ernstes Gesundheitsrisiko erkennbar, für stark immungeschwächte Menschen sei Wasser mit P. aeruginosa dagegen ein Risiko. Die Gesamtkeimzahl sei ein schwacher Hinweis auf Krankheitserreger, sie bestehe meist aus natürlicher Wasserflora. Interessant ist ein Zitat aus der Diskussion: Frühere Studien, in denen die Kannen nach Herstellervorgabe bei 4 °C gekühlt und das Wasser dreimal pro Woche erneuert wurde, hätten eine gleichbleibende Wasserqualität gezeigt. Diese älteren Studien sind hier nicht selbst geöffnet, die Aussage ist deshalb sekundär.
Das Urlaubsszenario der Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest hat in ihrem Test 7/2022 einen Bedienfehler nachgestellt. Die Kartuschen standen eine Woche bei Zimmertemperatur, ohne Abkochen. Danach wurde weitergefiltert und erst der zehnte Liter auf Bakterien und Schimmelpilze geprüft. Ergebnis laut Pressemitteilung: Bakterien in allen Kannen, in einem Modell zusätzlich Schimmelpilze. Laut Heidelberg24 war das die Fremdkartusche Yucona (sekundär, Einzelergebnisse sind bei test.de kostenpflichtig). Der Verkeimungsschutz floss mit in die Note für „Einträge durch den Filter“ ein.
Schon 2015 hatte die Stiftung Warentest bei neun Filtern ein Konstruktionsproblem gefunden: Im teuersten Modell, dem EVA-Filter 700 PLC für 185 €, sammelten sich bauartbedingt schnell zu viele Bakterien.
Silber hilft nur begrenzt
Brita, BWT, Laica und Aquaphor bestätigen in ihren Anleitungen Silber im Filtermaterial. Aquaphor schreibt von einer silberhaltigen Modifikation der AQUALEN-Fasern zur Hemmung des Bakterienwachstums. Die österreichische Zeitschrift Konsument nennt bis zu 15 Mikrogramm Silber pro Liter im Filtrat. Die WHO rät in ihrem Datenblatt von Silber zur Desinfektion von Trinkwasser ab, ausdrücklich auch in Geräten am Verbrauchsort.
Dass Silber das Keimwachstum nicht zuverlässig stoppt, zeigt die Studie von 2020: Alle neun Kartuschen enthielten Silber, trotzdem besiedelte P. aeruginosa sechs der neun Kannen. Die Autoren vermuten, dass Konzentration und Kontaktzeit in der Kartusche nicht ausreichten. Ein älterer Konsument-Test mit Preisen von 1999 fand den umgekehrten Zielkonflikt: Die Kannenfilter von Brita und aqua select gaben sehr viel Silber ab und hatten sehr geringe Keimzahlen, zwei Geräte mit wenig Silberabgabe hatten sehr hohe Keimzahlen. Wie sich Silber auf die Gesundheit auswirkt, ordnet der Ratgeber zur Sinnfrage ein. Für deinen Wechselrhythmus heißt es nur: Verlass dich nicht auf das Silber.
Was du davon in der Hand hast
Brita schreibt auf seiner Seite über Wasserkeime, dass viele Keime warme Temperaturen zwischen 20 und 45 °C bevorzugen und bei Kälte ihr Wachstum einstellen. Daraus und aus den beiden Versuchen ergeben sich fünf Stellschrauben:
- Temperatur. Kühlschrank statt Arbeitsplatte. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
- Standzeit. Gefiltertes Wasser innerhalb von 24 Stunden trinken. In der Studie stiegen die Werte nach den Standzeiten über Nacht am deutlichsten.
- Restwasser. Nicht nachfüllen, solange alter Rest im Trichter oder in der Kanne steht. Laica verlangt, Restwasser nach 24 Stunden ohne Nutzung auszugießen.
- Pausen. Nach dem Wochenende die erste Füllung weg, nach langen Pausen eine neue Kartusche. Die Regeln je Hersteller stehen im letzten Abschnitt.
- Kartuschenalter. Spätestens nach der Zeitgrenze wechseln, auch wenn kaum Wasser durchgelaufen ist.
Eine Garantie gibt auch die beste Routine nicht. Der SRF-Ratgeber fasst Ergebnisse verschiedener Testinstitute so zusammen, dass sich Keime auf der Kartusche „häufig auch“ bei regelmäßigem Wechsel vermehren können. Das Umweltbundesamt rät in „Trink was“ grundsätzlich von solchen Geräten ab und warnt, dass sich in nicht regelmäßig getauschten Filtern Bakterien vermehren können. Konsument weist in seiner Ausgabe 10/2019 darauf hin, dass in schlecht gewarteten Filtern durch Bakterien Nitrat zu Nitrit werden kann.
Einen Widerspruch solltest du kennen. Laica schreibt in den FAQ, alle mikrobiologischen Untersuchungen nach der Methode des italienischen Obersten Gesundheitsinstituts bei 22 und 37 °C bestätigten, dass kein Bakterienwachstum erfolge. Die Studie von 2020 stammt aus genau diesem Institut und fand unter Fehlbedienung sehr wohl Wachstum. Laica nennt weder Kannenmodell noch Prüfbedingungen, die beiden Aussagen lassen sich deshalb nicht direkt gegeneinander stellen.
Kühlschrank oder Arbeitsplatte: was Verbraucherzentrale und Hersteller raten
Die Verbraucherzentrale ist eindeutig: Wer filtert, soll den Filter im Kühlschrank aufbewahren. Die Hersteller formulieren unterschiedlich streng. Laica schreibt den Kühlschrank in die Anleitung, Brita nicht.
| Quelle | Wo die Kanne stehen soll | Wie lange gefiltertes Wasser stehen darf | Temperaturangaben |
|---|---|---|---|
| Verbraucherzentrale | im Kühlschrank | k. A. | k. A. |
| Brita, Anleitung | dunkel, kühl, trocken; keine direkte Sonne; fern von Wärmequellen wie Wasserkocher oder Backofen | kühl lagern, innerhalb von 24 Stunden verbrauchen | nur kaltes Leitungswasser filtern |
| Brita, Website | Kühlschrank nicht vorgeschrieben | außerhalb des Kühlschranks nicht länger als einen Tag | Lagerung ungeöffneter Kartuschen 1 bis 50 °C |
| BWT | „Am besten“ im Kühlschrank; nicht in die Sonne | kühl, nicht länger als 24 Stunden | nur Kaltwasser |
| Laica | im Kühlschrank, der „sich in guten hygienischen Bedingungen befinden“ muss; fern von Wärme und Sonne | Restwasser nach 24 Stunden ohne Nutzung ausgießen | nur kaltes Wasser von 4 bis 30 °C |
| Aquaphor | kühl, vor direkter Sonne geschützt | innerhalb eines Tages | Lagerung der Kanne bei 5 bis 40 °C |
| Dafi Unimax | k. A. | höchstens 12 Stunden | Wasser unter 30 °C |
Den strengsten Wert nennt Dafi mit 12 Stunden, den großzügigsten Aquaphor mit einem Tag ohne Kühlpflicht. Zwischen beiden liegen Brita und BWT mit 24 Stunden. BWT erwähnt noch einen sichtbaren Nebeneffekt längerer Standzeiten: Steht das gefilterte Wasser länger als 24 Stunden, können durch Verdunstung weiße Ränder in der Kanne entstehen, die sich beim Reinigen entfernen lassen.
Passt die Kanne überhaupt in die Tür?
Die Kühlschrank-Regel scheitert im Alltag oft am Format. Brita schreibt in den FAQ, die kleine Cool-Version des Tischwasserfilters passe in jede Kühlschranktür, die XL-Kanne habe ein größeres Fassungsvermögen. Ob die XL in jede Tür passt, sagt Brita damit nicht. Für Style Essential und die Wasserkaraffe gibt Brita an, sie passten in die übliche Kühlschranktür. BWT schreibt dasselbe für Vida und AQUAlizer. Eine unabhängige Messung dazu ist nicht bekannt. Glaskannen sind schwerer und anders geformt, ihre Maße und Gewichte stehen im Vergleich der Glas-Filterkannen mit Maßen und Leergewicht.
Wenn die Kanne draußen bleiben muss
Passt die Kanne nicht in den Kühlschrank, kannst du die Standzeit verkürzen statt die Temperatur zu senken:
- Filter nur so viel, wie du in den nächsten Stunden trinkst. Ein halb gefüllter Trichter ist besser als ein voller, der über Nacht steht.
- Stell die Kanne nicht neben den Wasserkocher. Brita nennt ihn ausdrücklich als Wärmequelle. Wer ohnehin einen neuen Kocher sucht, findet Modelle und Bauformen im Bereich Wasserkocher.
- Halte die Kanne aus der Sonne. Brita, BWT, Laica und Aquaphor schreiben das übereinstimmend.
- Gieß Reste nach spätestens 24 Stunden weg, bei Dafi nach 12.
Trichter, Deckel, Kanne: Reinigung nach Herstellerangabe
Bei der Reinigung widersprechen sich die Hersteller am deutlichsten, beim Spülmaschinen-Thema sogar innerhalb einer Marke. Die Tabelle zeigt, was in den Anleitungen und auf den Herstellerseiten steht.
| Teil | Brita | BWT | Laica | Aquaphor |
|---|---|---|---|---|
| Kanne | Spülmaschine bis 50 °C oder von Hand | Spülmaschine oder von Hand | von Hand, warmes Wasser und Spülmittel | warmes Wasser, mildes Reinigungsmittel; Spülmaschine k. A. |
| Trichter | Spülmaschine bis 50 °C; PerfectFit-Mechanismus umgedreht durchspülen | Spülmaschine | von Hand | wie Kanne |
| Deckel | mit Smart Light: Modul herausdrehen, dann laut FAQ Spülmaschine; mit fest verbautem Memo: nur von Hand | mit Easy-Control: nur von Hand; Vida mit manueller Anzeige: „komplett in die Spülmaschine“ | von Hand; elektronische Anzeige vorher herausnehmen | wie Kanne |
| Kartusche | nicht reinigen (Maxtra Pro: k. A.); MicroDisc wöchentlich 5 Minuten in kochendes Wasser | einmal wöchentlich abkochen | nur unter fließendem Wasser abspülen, keine Seife | k. A. |
| Rhythmus | vor erster Nutzung, bei jedem Wechsel, sonst „regelmäßig“ | mindestens einmal wöchentlich mit Spülmittel | mindestens 2 bis 3 Mal pro Woche | vor Inbetriebnahme und bei jedem Wechsel |
| Verboten | Scheuerschwamm; Flow nur von Hand mit kaltem oder lauwarmem Wasser | scheuernde Mittel und Scheuerschwämme | andere Chemikalien und Scheuermittel | k. A. |
Der Widerspruch bei Brita: Die Seite „Wasserfilter reinigen“ schreibt, der Deckel dürfe nicht in die Spülmaschine. Die FAQ-Seite sagt, Smart Light, Memo und Meter seien nicht spülmaschinengeeignet, man könne sie aber entnehmen und den Deckel dann trotzdem in die Spülmaschine geben. Die Gebrauchsanleitung ist präziser und erklärt den Unterschied: Das Smart Light dreht man gegen den Uhrzeigersinn heraus, ein fest verbautes Memo bleibt drin, und dann muss der ganze Deckel von Hand gewaschen werden. Bei BWT ist der Widerspruch ähnlich gelagert. Die allgemeine Anleitung verbietet den Deckel in der Spülmaschine, weil er den Easy-Control enthält. Die Vida mit manueller Anzeige darf laut Produktseite komplett hinein.
Für die Brita-Glaskanne gilt eine Zusatzregel: Brita empfiehlt aus hygienischen Gründen, den Silikondichtring vom Trichter zu lösen und erst nach vollständigem Trocknen wieder einzusetzen. Der Ring darf ebenfalls in die Spülmaschine.
Der Putzplan in Zahlen
Wie viel Arbeit die Kanne macht, hängt stark davon ab, wessen Anleitung du folgst. In 4 Wochen, also einem Kartuschenzyklus, ergeben sich aus den Mindestangaben diese Zahlen:
| Hersteller | Kanne reinigen in 4 Wochen | Kartusche behandeln in 4 Wochen | Zusätzlich |
|---|---|---|---|
| Brita | mindestens 1 Mal (beim Wechsel), sonst „regelmäßig“ ohne Zahl | 0 Mal (Maxtra Pro) | Smart Light vor jeder Spülmaschinenwäsche herausdrehen |
| BWT | mindestens 4 Mal | 4 Mal abkochen | Deckel mit Easy-Control jedes Mal von Hand |
| Laica | 8 bis 12 Mal | bei jeder Wäsche unter fließendem Wasser abspülen | elektronische Anzeige jedes Mal herausnehmen |
| Aquaphor | mindestens 1 Mal (beim Wechsel) | k. A. | Hygiene „wie bei anderen Gegenständen mit Lebensmittelkontakt“ |
Die Spanne reicht also von einer Pflichtwäsche pro Monat bis zu drei pro Woche. Minutenangaben für eine Wäsche nennt keiner der Hersteller. Wer eine spülmaschinenfeste Kanne ohne Elektronik im Deckel nutzt, spart sich das Ausbauen der Anzeige.
Und das Abkochen? BWT schreibt in den Anleitungen zu Vida, Penguin und Slim und zur AQUAlizer Station: „BWT empfiehlt aus hygienischen Gründen die Filterkartusche einmal wöchentlich abzukochen.“ Eine Kochdauer nennt der Fließtext nicht, die Bildfolge daneben zeigt die Angaben „3 min.“ und „1 min.“ ohne Erläuterung. Brita empfiehlt das wöchentliche Übergießen mit kochendem Wasser und 5 Minuten Einweichen nur für die MicroDisc. Für die Maxtra Pro fehlt eine solche Empfehlung, ebenso bei Laica und Aquaphor. Koch also nur, was der Hersteller deiner Kartusche ausdrücklich freigibt.
Kalkränder, dunkle Wände, Beläge
Weiße Ränder und Flecken sind meist Kalk aus verdunstetem Wasser. Konsument erklärt, dass Kalk erst ab 60 bis 65 °C oder beim Auftrocknen entsteht. Genau das passiert an Deckel und Kannenrand. BWT empfiehlt für Kalkflecken auf dem Deckel ein handelsübliches Entkalkungsmittel. Alkanatur schreibt, dass sich in seinen Kannen bei hartem Wasser Kalk ablagert und das normal sei, weil die Filter keinen Ionenaustauscher enthalten. Das Umweltbundesamt nennt in seiner Broschüre „Rund um das Trinkwasser“ Zitronensäure oder Essig als Mittel gegen Kalk im Haushalt. Wie du damit sicher arbeitest, zeigt die Anleitung zum Wasserkocher-Entkalken mit Hausmitteln. Ob ein Entkalker für Kunststoffkannen freigegeben ist, steht in keiner der geöffneten Kannen-Anleitungen.
Dunkle Verfärbungen an den Kunststoffwänden erklärt Laica mit feinem Kohlepulver aus dem Filter, das sich an den Wänden anlegt. Laut Laica beeinträchtigt das die Funktion nicht.
Für grüne, braune oder schleimige Beläge nennt keine der geöffneten Anleitungen eine Ursache oder ein eigenes Vorgehen. Belegt ist nur, dass der Warentest 2022 in einer Kanne Schimmelpilze fand und dass Brita vor Licht und Wärme warnt. Der vorsichtige Weg, der zu allen Anleitungen passt: Kanne, Trichter und Deckel gründlich reinigen, die Kartusche ersetzen und den Standort prüfen.
Wechselanzeige zurücksetzen, Batterie tauschen, Anzeige ignorieren?
Fast jede Kanne hat eine Erinnerung im Deckel. Was sie misst, unterscheidet sich stark. Manche zählen Tage, manche Füllungen, manche Deckelöffnungen, Brita kombiniert Zeit und Wassermenge.
| Anzeige | Was sie zählt | Zurücksetzen | Stromversorgung | Spülmaschine |
|---|---|---|---|---|
| Brita Smart Light | Zeit seit dem Wechsel und gefilterte Menge über einen Sensor | Reset-Taste 5 bis 10 Sekunden, bis die LED dreimal grün blinkt; Status per kurzem Druck | Batterie, Lebensdauer ca. 5 Jahre | nein, vorher herausdrehen |
| Brita Memo | Zeit; pro Woche verschwindet ein Balken | START gedrückt halten, bis vier Balken zweimal blinken | Batterie, ca. 5 Jahre | nein, Deckel nur von Hand |
| BWT Easy-Control, Modell A | Füllungen und Zeit; Penguin 100 Füllungen, Slim 85 Füllungen, je höchstens 28 Tage | Knopf 5 Sekunden, Anzeige springt auf „0“; nach jeder Füllung 15 Sekunden Zählpause | Elektronik, ausgelegt auf ca. 3,5 Jahre | nein |
| BWT Easy-Control, Modell B | nur Zeit: Balken erlöschen nach 7, 14 und 21 Tagen, nach 28 Tagen Blinken | Knopf 3 Sekunden, Anzeige springt auf „100 %“ | Elektronik, ca. 3 Jahre | nein |
| BWT manueller Anzeiger | nichts; zwei Drehringe für Tag und Monat des nächsten Wechsels | Ringe von Hand drehen | keine | Vida: ja |
| BWT Baselight (AQUAlizer) | Licht im Kannenboden; blau bedeutet Wechsel | k. A. | Knopfzelle DL/CR 2450, selbst tauschbar | ja, Zähler vorher herausnehmen |
| Laica elektronischer Literanzeiger | zeigt gefilterte Liter und Restzeit | Taste „O/I“ einige Sekunden, dann sofort 1 Liter filtern | Batterie LR44 1,5 V, selbst tauschbar | nein, herausnehmen |
| Laica Balken-Anzeiger | Zeit; vier Balken, jeder entspricht einer Woche | Taste „O/I“ einige Sekunden | Batterie LR44, tauschbar | nein |
| Laica manuelle Anzeige | nichts; Monat bzw. Woche der Inbetriebnahme einstellen | von Hand drehen | keine | k. A. |
| Aquaphor (Amethyst, Jasper, Lago, Onyx, Glas) | jede Befüllung über das Öffnen und Schließen von Slider oder Klappe | Zeiger von Hand auf 100 % drehen | ohne Batterie | k. A. |
Zwei Details sind praktisch wichtig. BWT schreibt ausdrücklich, dass der Easy-Control die Anzahl der Füllungen anzeigt und nicht die gefilterte Literzahl. Ein halb gefüllter Trichter zählt also wie ein voller. Bei Aquaphor verringert sich die angezeigte Kapazität bei jedem Öffnen und Schließen der Einfüllöffnung. Wer den Slider aus Versehen zweimal bewegt, verbraucht laut Anzeige zwei Füllungen. Die Modelle Compact und Time haben laut Aquaphor gar keine Anzeige.
Batterie leer, Anzeige tot
Die Brita-Anzeigen laufen mit Batterie, Brita gibt rund 5 Jahre Lebensdauer an. Einen Batteriewechsel durch dich sieht die Anleitung nicht vor. Das Memo soll nur zur Entsorgung mit einem kleinen Schraubendreher herausgehebelt werden. Für defekte Teile bietet Brita einen kostenlosen Ersatzteil-Service an, bei dem du per Nachricht das defekte Teil angibst. BWT legt den Easy-Control auf etwa 3 bis 3,5 Jahre aus und tauscht defekte Elektronik laut Anleitung über den Service aus. Beim AQUAlizer darfst du die Knopfzelle des Baselight selbst wechseln: Kanne umdrehen, Baselight herausdrehen, Deckel mit Schraubendreher oder Münze öffnen, Zelle tauschen.
Laica ist am bastelfreundlichsten. Die elektronischen Anzeiger laufen mit einer Alkali-Knopfzelle LR44 mit 1,5 V. Das Batteriefach öffnest du mit einer kleinen Münze gegen den Uhrzeigersinn, Pluspol nach oben, Dichtung prüfen, wieder zuschrauben. Laica empfiehlt, die Batterie bei längerer Nichtnutzung herauszunehmen, und weist darauf hin, dass das Display am Ende der Kartuschen-Lebensdauer so lange blinkt, bis es sich zum Batteriesparen abschaltet. Eine dunkle Laica-Anzeige kann also auch heißen: Die Kartusche ist längst fällig. Für den Zweifelsfall hat Laica eine klare Regel: Weißt du nicht mehr, wann die letzte Kartusche eingesetzt wurde, ersetze sie durch eine neue.
Was keine Anzeige weiß
Keine Wechselanzeige misst die Wasserhärte. Konsument schreibt, kaum ein Gerät informiere darüber, wann das Filtermaterial tatsächlich nicht mehr wirkt, einige zählten nur, wie oft der Deckel geöffnet wird. Der K-Tipp formuliert es noch knapper: Von außen lasse sich nicht erkennen, ob die Filterleistung einer Kartusche erschöpft ist. Bei hartem Wasser zeigt die Anzeige also womöglich noch Grün, während der Ionenaustauscher längst kaum noch enthärtet.
Was passiert nach dem Erschöpfen? Hier widersprechen sich die Quellen. Brita schreibt, eine erschöpfte Kartusche höre einfach auf zu filtern, es flössen keine bereits gefilterten Stoffe zurück. Laica sagt dasselbe über die bi-flux. Das Umweltbundesamt warnt dagegen, in Filtern oder Ionentauschern angereicherte Stoffe könnten bei Überladung wieder ins Wasser gelangen, „sogar in höheren Konzentrationen“. Die Verbraucherzentrale schreibt, Filter könnten „unbemerkt durchbrechen“. Eine Messung, die diesen Streit für eine bestimmte Kanne entscheidet, ist in den ausgewerteten Quellen nicht enthalten. Beide Seiten stimmen aber darin überein, dass eine Kartusche nach der Herstellergrenze ersetzt gehört.
Der Selbsttest: drei Prüfungen für deine Küche
Weil die Anzeige die Härte nicht kennt, kannst du selbst nachsehen. Der Test sagt dir, wann die Enthärtung nachlässt. Die Hygienegrenze von 4 Wochen ersetzt er nicht.
- Härte-Teststreifen, zweimal getaucht. Brita verschickt kostenlose Wasserhärte-Teststreifen: in kaltes, ungefiltertes Leitungswasser legen, warten, bis er sich verfärbt, mit der Farbtafel vergleichen. Die Bestellung setzt laut Formular allerdings die Einwilligung in Werbe-E-Mails voraus. Die britische Verbraucherorganisation Which? arbeitet in ihren Kannentests mit derselben Methode, angewandt auf Leitungswasser und gefiltertes Wasser im Vergleich. So gehst du vor: Miss am Tag des Wechsels einmal das Leitungswasser und einmal das frisch gefilterte Wasser. Wiederhol die Messung am gefilterten Wasser jede Woche. Nähert sich der Wert dem des Leitungswassers, enthärtet die Kartusche kaum noch. Wie genau solche Streifen messen, geben die Quellen nicht an. Sie zeigen Stufen, keine Laborwerte.
- Durchlauf beobachten. BWT gibt als Durchlaufzeit 5 Minuten pro Trichterfüllung an, Philips 0,3 l pro Minute, Alkanatur 1 l in 4 Minuten. Läuft deine Kanne deutlich langsamer als am ersten Tag, nennen die Anleitungen zwei Ursachen: Luftblasen in der Kartusche (Laica) oder eine mechanische Verstopfung durch Sediment und Trübung, die laut Aquaphor auch vor dem Ende der Kapazität auftreten kann.
- Kalk im Wasserkocher. Die Stiftung Warentest hat die Enthärtung unter anderem am Kalk im Wasserkocher nach jedem Durchgang gemessen. Wenn dein Kocher mit gefiltertem Wasser plötzlich wieder schneller weiße Beläge bildet, ist das ein grober, aber brauchbarer Hinweis. Für Kocher mit Temperaturwahl und Teefunktionen lohnt der Blick in den Vergleich der Wasserkocher mit einstellbarer Temperatur.
Den Geschmack als Messinstrument nennt keine Quelle. Belegt ist nur, dass frische Ionenaustauscher das Wasser anfangs saurer machen (BWT, Stiftung Warentest). Ob sich der Geschmack zum Ende hin verlässlich ändert, ist k. A.
Rücknahme bei Brita, Restmüll bei BWT und Laica: wohin mit der alten Kartusche
Bei der Entsorgung trennt sich der Markt in zwei Lager. Brita nimmt seine Kartuschen zurück, BWT und Laica schicken sie in den Hausmüll. Alle verweisen zusätzlich auf die örtlichen Vorschriften.
| Hersteller | Kartusche | Elektronische Anzeige und Batterie | Kanne | Rücknahmeprogramm |
|---|---|---|---|---|
| Brita | Rückgabebox im Handel oder per Paket; Kartusche unbeschädigt lassen | Smart Light herausdrehen, Memo mit Schraubendreher heraushebeln; nach gesetzlichen Bestimmungen entsorgen | verantwortungsbewusst nach örtlichen Richtlinien | ja, seit 1992 |
| BWT | „über den Hausmüll“ | Easy-Control mit Schraubendreher am Rand herausnehmen, als Elektronik entsorgen | Mülltrennung, sofern lokal möglich | für Kannenkartuschen nicht belegt |
| Laica | „mit dem normalen trockenen Haushaltsmüll“ | Anzeige als Elektrogerät zur Sammelstelle; Batterie zur Batteriesammlung | Kunststoffteile nach Materialklasse | nicht belegt |
| Aquaphor | k. A. in der deutschen Anleitung | ohne Batterie | k. A. | k. A. |
So funktioniert die Brita-Rückgabe
Du hast zwei Wege. Erstens die Rückgabeboxen im Handel. Brita arbeitet mit ausgewählten Einzelhändlern zusammen, die Boxen stehen laut Brita meist am Kundenservice oder dort, wo auch Altbatterien gesammelt werden. Welche Märkte mitmachen, zeigt ein Store-Finder auf brita.de. Zweitens der Postweg. Der Brita-Kundendienst stellt ein Rücksendeetikett aus, im Paket sollen mindestens sechs Kartuschen liegen. Bei 4-Wochen-Takt kommt ein Haushalt damit auf etwa zwei Pakete im Jahr.
Was danach passiert, beschreibt Brita so: Die Kartuschen gehen in das eigene Recyclingzentrum am Hauptsitz. Das Kunststoffgehäuse wird zerkleinert und zu Granulat verarbeitet. Das Netz im Inneren, weniger als 1 % des Kartuschengewichts, wird verbrannt. Die Aktivkohle geht an die Lieferanten zurück, wird reaktiviert und landet aus hygienischen Gründen nicht wieder in Brita-Produkten, sondern etwa in der Abwasserbehandlung. Den Ionenaustauscher regeneriert Brita selbst und setzt ihn in neuen Kartuschen ein. Brita gibt an, Rückgabe und Recycling einer Maxtra-Kartusche verursache 47 % weniger CO₂-Emissionen als die Verbrennung über den Hausmüll. Die Zahl stammt aus einer von Brita beauftragten Ökobilanz von Ramboll aus 2022, die für diesen Ratgeber nicht eingesehen werden konnte. Sie bleibt eine Herstellerangabe.
Offen ist, ob die Boxen auch Fremdkartuschen im Maxtra-Format annehmen. Brita spricht auf der Recycling-Seite nur von „gebrauchten BRITA Filterkartuschen“. Für alle anderen Marken gilt: Die Herstellerangabe ist der Hausmüll, sofern deine Kommune nichts anderes vorgibt.
Wie viel Müll im Jahr zusammenkommt
Die Stiftung Warentest hat 2022 aus Trockengewicht und Anbieterkapazität den Kartuschenmüll pro Jahr berechnet, bei angenommenen 5 l gefiltertem Wasser pro Tag. Die Spanne lag bei 1,1 bis 2,1 kg. Die Brita Maxtra+ lag mit 2,1 kg am oberen Ende, BWT Soft Filtered Water Extra bei 1,8 kg, Pearlco Protect+ und Yucona bei 1,1 kg. Für die heutigen Maxtra-Pro-Kartuschen mit 150 l Angabe gibt es keine neue Rechnung.
Wie sich Brita und BWT jenseits der Entsorgung unterscheiden, von der Mineralisierung bis zum Literpreis, steht im direkten Duell der beiden Marktführer.
Urlaub, sehr hartes Wasser, trübes Filtrat: Sonderfälle laut Anleitungen
Die meisten Fragen kommen nicht beim normalen Wechsel, sondern wenn etwas vom Alltag abweicht. Für die häufigsten Fälle haben die Hersteller konkrete Regeln, die sich aber teils widersprechen.
Urlaub und Pausen
Bei Pausen gehen die Anweisungen am weitesten auseinander. So sehen sie nach Dauer sortiert aus:
| Pause | Brita | BWT | Laica |
|---|---|---|---|
| 1 Tag | gefiltertes Wasser außerhalb des Kühlschranks nicht länger als einen Tag stehen lassen | Wasser höchstens 24 Stunden lagern | nach 24 Stunden ohne Nutzung Restwasser ausgießen, neu filtern |
| über 2 Tage, etwa ein Wochenende | k. A. | erste Füllung ausgießen, neu füllen | wie oben |
| über 1 Woche Urlaub | „längere Zeit nicht da“: Kartusche trocknen lassen und im Kühlschrank lagern; nach der Rückkehr reaktivieren oder neue einsetzen | Kanne mit Kartusche im Kühlschrank aufbewahren | Kanne mit Spülmittel waschen, Kartusche unter fließendem Wasser spülen, abtropfen, einsetzen, beides in den Kühlschrank; vor der Nutzung wieder spülen |
| über 2 Wochen | k. A. | Kartusche ersetzen | k. A. |
Dazu kommt eine zweite Brita-Variante aus der Gebrauchsanleitung: Bei längerer Nichtnutzung die Kartusche entfernen, die Kanne leeren und die Kartusche lose in den leeren Trichter legen. Die Website rät dagegen zum Trocknen und Lagern im Kühlschrank. Was „längere Zeit“ heißt, beziffert Brita nirgends.
Was folgt daraus für deinen Urlaub? BWT ist der einzige Hersteller mit einer festen Grenze für die Kartusche: über 2 Wochen Pause, neue Kartusche. Das Urlaubsszenario der Stiftung Warentest lag mit einer Woche bei Zimmertemperatur deutlich darunter und brachte trotzdem Bakterien in allen Kannen. Wer zwei Wochen oder länger wegfährt, fährt mit der BWT-Regel für jede Marke auf der sicheren Seite, zumal die Uhr der 4-Wochen-Frist während der Pause weiterläuft. Kanne leeren, trocknen lassen, und nach der Rückkehr frisch starten.
Ungeöffnet, angebrochen, ausgetrocknet
Ob die Kartusche nass bleiben muss, beantworten zwei Hersteller gleich. Brita: Die Kartusche muss nicht zwingend nass bleiben, ob feucht oder trocken habe keinen Einfluss auf die Funktion. Brita empfiehlt aber, sie feucht zu halten, damit sie nicht ständig neu aktiviert werden muss. BWT: Ein permanenter Wasserkontakt sei nicht nötig, die Kartusche behalte ihre Funktion, auch wenn sie einige Zeit nicht im Wasser stand. Eine ausgetrocknete Kartusche aktivierst du wie eine neue: wässern, Luft austreiben, erste Füllungen verwerfen.
Eine angebrochene Kartusche aus der Kanne zu nehmen und Wochen später weiterzunutzen, sieht keine Anleitung vor. Die BWT-Uhr zählt ab der ersten Verwendung, nicht ab dem letzten Einsatz.
Auskochen und Regenerieren
Hier lohnt ein genauer Blick, weil sich Tipps aus Foren und Herstellerangaben vermischen. Belegt ist dreierlei:
- BWT empfiehlt in mehreren Anleitungen, die Kartusche einmal wöchentlich abzukochen.
- Brita empfiehlt für die MicroDisc, sie wöchentlich mit kochendem Wasser zu übergießen und 5 Minuten einweichen zu lassen. Für die Maxtra Pro steht nichts dergleichen in der Anleitung.
- Brita regeneriert Ionenaustauscher im eigenen Recyclingzentrum. Eine Anleitung, wie du eine Kartusche zu Hause regenerierst, nennt kein Hersteller.
Daraus folgt: Kochen nur, wenn der Hersteller deiner Kartusche es ausdrücklich schreibt. Selbst regenerieren gar nicht, weil es dazu keine Anleitung und keine Messung gibt. Brita schreibt außerdem, es garantiere eine optimale Filtration nur mit Maxtra-Pro-Kartuschen.
Sehr hartes Wasser
Liegt dein Wasser im Härtebereich „hart“, also über 2,5 mmol/l oder 14 °dH, gelten drei Herstelleraussagen. Brita: „Je härter dein Leitungswasser, desto öfter sollte der Filter gewechselt werden.“ BWT: Die Kapazität für den Härterückhalt hängt von der Härte ab, je härter das Wasser, desto früher ist die Kartusche erschöpft. Aquaphor: Bei sehr hoher Karbonathärte empfiehlt sich ein früherer Austausch. Brita bietet für hartes bis sehr hartes Wasser die Maxtra Pro Extra Kalkschutz an, die laut Brita Kalk um 50 % besser reduziert als die Pure Performance. Eine unabhängige Messung dieser Angabe gibt es nicht.
Wie viel früher? Eine Zahl nennt kein Hersteller. Die Warentest-Daten von 2022 bei 16,5 °dH und der Selbsttest mit Teststreifen sind die besten Anhaltspunkte. Wer das gefilterte Wasser vor allem gegen Kalk im Wasserkocher nutzt, kann den Kocher auch direkt pflegen. Die Hausmittel und Mengen dafür stehen im Wasserkocher-Ratgeber zum Entkalken, und welche Kocher sich gut entkalken lassen, zeigt der Wasserkocher-Vergleich.
Trübes Filtrat und andere Symptome
| Symptom | Ursache laut Hersteller | Was du tust |
|---|---|---|
| schwarze Krümel im Wasser | Aktivkohle-Partikel aus der Kartusche (Brita, BWT, Laica), unbedenklich | weiter filtern und verwerfen, bis das Wasser klar ist |
| Wasser läuft nicht durch | Kartusche sitzt nicht tief genug (Brita) oder Luftblasen (Laica) | Kartusche tiefer drücken; herausnehmen, unter Wasser schwenken, abtropfen, neu einsetzen |
| Durchlauf wird zum Ende hin immer langsamer | mechanische Verstopfung durch Sediment oder Trübung, auch vor Ende der Kapazität (Aquaphor) | Kartusche ersetzen |
| Wasser schmeckt säuerlich | Ionenaustauscher tauscht gegen Wasserstoff, niedriger pH, besonders zu Beginn (BWT) | erste Füllungen konsequent verwerfen; BWT setzt auf Magnesium statt Wasserstoff |
| weiße Ränder in der Kanne | Verdunstung, wenn Wasser länger als 24 Stunden steht (BWT) | beim Reinigen entfernen, Standzeit verkürzen |
| Kalkflecken auf dem Deckel | getrocknete Tropfen (BWT) | handelsübliches Entkalkungsmittel laut BWT |
| dunkle Kannenwände | Kohlepulver legt sich an (Laica) | laut Laica ohne Einfluss auf die Funktion; reinigen |
| Anzeige bleibt dunkel | nicht korrekt aktiviert oder Batterie leer (Laica) | neu aktivieren, Batterie tauschen; im Zweifel neue Kartusche |
| grüner oder schleimiger Belag | k. A. in den Anleitungen | Kanne komplett reinigen, Kartusche ersetzen, Standort kühler und dunkler wählen |
Abkochgebot, Babynahrung, Diäten
Gibt das Gesundheitsamt eine Abkochaufforderung heraus, gilt sie auch für gefiltertes Wasser. Brita fasst das als „erst filtern, dann abkochen“ zusammen. Wird die Aufforderung aufgehoben, verlangen Brita und BWT, die Kanne gründlich zu reinigen und eine neue Kartusche einzusetzen. Für Babys, Säuglingsnahrung und Menschen mit geschwächtem Immunsystem empfehlen Brita, BWT und Aquaphor, Leitungswasser generell abzukochen, gefiltertes eingeschlossen. Brita weist auf den anfänglich leicht erhöhten Kaliumgehalt hin, Laica darauf, dass der Natriumgehalt leicht steigen kann. Wer eine Diät einhalten muss, soll laut beiden Herstellern ärztlich abklären, ob die Kanne passt.
Heißes Wasser gehört nie in die Kanne. Brita, BWT und Laica erlauben nur kaltes Leitungswasser, Laica beziffert das mit 4 bis 30 °C, Dafi mit unter 30 °C. Und filtern darfst du nur Trinkwasser aus der öffentlichen Versorgung. Brita, BWT und Laica schreiben ausdrücklich, dass ihre Kannen kein Wasser fragwürdiger Herkunft zu Trinkwasser machen.
Kaffeevollautomat, Wasserhahn, Hausanschluss: andere Filter, andere Fristen
Wer nach „wie oft Wasserfilter wechseln“ sucht, landet oft bei Kaffeemaschinen. Die Patronen im Wassertank eines Vollautomaten sind eine eigene Produktklasse mit eigenen Fristen, die der Maschinenhersteller vorgibt. Welche Patrone in welche Maschine gehört, zeigt der Vergleich der Wasserfilter-Patronen für Kaffeevollautomaten. Wie du das Gerät entkalkst, wenn du ohne Patrone arbeitest, erklärt die Anleitung zum Entkalken des Vollautomaten Schritt für Schritt. Weiteres Zubehör rund um Bohnen, Wasser und Pflege findest du im Bereich Zubehör rund um die Kaffeezubereitung. Wasser aus der Filterkanne darfst du natürlich auch in die Filterkaffeemaschine füllen, welche Modelle sich dafür anbieten, steht unter Filtermaschinen im Vergleich.
Den Partikelfilter hinter der Wasseruhr im Haus nennt die Verbraucherzentrale als einzigen Filter, der Pflicht und sinnvoll ist. Er hat mit der Kanne nichts zu tun und folgt eigenen Wartungsregeln.
Wer Leitungswasser lieber mit Kohlensäure trinkt, braucht keine Kanne vorneweg. Was ein Sprudler im Alltag an Pflege verlangt, beschreibt die Anleitung Wassersprudler reinigen und entkalken, die Geräte selbst stehen in der Sprudler-Übersicht. Den Überblick über alle Kannen, Kartuschen und Ratgeber dieses Clusters gibt die Themenseite Wasserfilter und Kannen, die Kannen mit Labordaten und Literpreisen vergleicht der Filterkannen-Vergleich mit Warentest-Daten.
Diese Wechsel- und Hygieneanleitung hat Bastian Saupe aus den deutschen Abschnitten von fünf Bedienungsanleitungen (Brita, zwei von BWT, Laica, Aquaphor) und rund einem Dutzend Hersteller- und Datenblattseiten zusammengestellt, die am 12.10.2026 geöffnet und im Wortlaut verglichen wurden, ergänzt um den Warentest 7/2022, den Volltext der Keimstudie des Istituto Superiore di Sanità von 2020 und die Hinweise von Umweltbundesamt, Verbraucherzentrale und Konsument. Wie Herstellerangaben und Testergebnisse gewichtet werden, steht in der Methodik. Die Intervalltabelle wird überarbeitet, sobald ein Hersteller seine Kartuschenangaben ändert oder ein unabhängiges Labor Kannen neu prüft; ein neuerer Warentest als 7/2022 lag am Stichtag nicht vor.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft muss ich die Kartusche meiner Filterkanne wechseln?
Nach der Grenze, die zuerst erreicht ist. Brita nennt für die Maxtra Pro 4 Wochen oder 150 Liter, BWT für den Magnesium Mineralizer spätestens 4 Wochen nach der ersten Verwendung bei 120 Litern (ovale Kartusche), Laica 150 Liter oder 30 Filtertage, Dafi 1 Monat oder 200 Liter. Aquaphor nennt für die Maxfor+ nur 200 Liter und keine Wochenfrist. Bei hartem Wasser raten Brita, BWT und Aquaphor zum früheren Wechsel.
Was passiert, wenn ich die Kartusche länger als vier Wochen benutze?
Zwei Dinge lassen nach. Die Enthärtung: Die Stiftung Warentest maß 2022 schon nach einem Viertel der angegebenen Kapazität nur noch mittelhartes Wasser. Und die Hygiene: Brita hat die Maxtra laut eigener Website über 4 Wochen als mikrobiologisch unbedenklich getestet, BWT begrenzt die Nutzung auf spätestens 4 Wochen. Das Umweltbundesamt warnt, dass sich in nicht regelmäßig getauschten Filtern Bakterien vermehren können.
Muss die Filterkanne in den Kühlschrank?
Die Verbraucherzentrale rät dazu, Laica schreibt es in der Anleitung vor, BWT empfiehlt den Kühlschrank als besten Ort. Brita verlangt einen dunklen, kühlen Platz fern von Sonne, Wasserkocher und Backofen und schreibt, dass Wasser außerhalb des Kühlschranks nicht länger als einen Tag stehen sollte.
Wie lange darf gefiltertes Wasser in der Kanne stehen?
Brita und BWT nennen höchstens 24 Stunden, Aquaphor einen Tag, Dafi für seine Unimax-Kartusche nur 12 Stunden. Laica verlangt, Restwasser auszugießen, wenn die Kanne 24 Stunden nicht benutzt wurde.
Darf die Kartusche austrocknen?
Laut Brita und BWT schadet das der Funktion nicht. Brita empfiehlt trotzdem, sie feucht zu halten, damit sie nicht ständig neu aktiviert werden muss. Nach einer längeren Pause gilt das Aktivieren wie bei einer neuen Kartusche: schwenken, Füllungen verwerfen.
Wie lange sind ungeöffnete Ersatzkartuschen haltbar?
Brita schreibt, dass Original-Kartuschen bei richtiger Lagerung mehrere Jahre aufbewahrt werden können: versiegelt in der Originalverpackung, bei 1 bis 50 °C und ohne direkte Sonne. BWT verlangt die Lagerung in der Originalfolie, kühl, trocken und lichtgeschützt, nennt aber keine Jahreszahl.
Darf die Filterkanne in die Spülmaschine?
Kanne und Trichter meist ja, der Deckel mit Elektronik nein. Brita erlaubt Kanne und Trichter bis 50 °C, das Smart Light muss vorher heraus, Deckel mit fest verbautem Memo nur von Hand, der Flow komplett nur von Hand. BWT erlaubt Kanne und Trichter, nicht den Deckel mit Easy-Control. Laica beschreibt nur Handwäsche, zwei- bis dreimal pro Woche.
Wohin mit der alten Kartusche?
Bei Brita in eine Rückgabebox im Handel oder per Paket mit Rücksendeetikett vom Kundendienst, mindestens sechs Kartuschen pro Paket. BWT schreibt „über den Hausmüll“, Laica „mit dem normalen trockenen Haushaltsmüll“. Elektronische Wechselanzeigen und Batterien gehören getrennt entsorgt.
Wie setze ich die Wechselanzeige zurück?
Brita Smart Light: Reset-Taste 5 bis 10 Sekunden drücken, bis die LED dreimal grün blinkt. Brita Memo: START gedrückt halten, bis vier Balken zweimal blinken. BWT Easy-Control: je nach Modell 3 oder 5 Sekunden drücken. Aquaphor: Zeiger von Hand auf 100 Prozent drehen. Laica: Taste O/I einige Sekunden halten.
Was mache ich nach dem Urlaub mit der Filterkanne?
BWT: nach mehr als 2 Wochen Pause die Kartusche ersetzen, nach mehr als 2 Tagen die erste Füllung weggießen. Brita: Kartusche trocknen lassen, im Kühlschrank lagern und nach der Rückkehr reaktivieren oder ersetzen. Laica: vor mehr als einer Woche Urlaub Kanne waschen, Kartusche spülen und beides in den Kühlschrank stellen.
Warum sind schwarze Krümel im gefilterten Wasser?
Das sind Aktivkohle-Partikel aus der Kartusche. Brita, BWT und Laica bezeichnen sie als gesundheitlich unbedenklich und empfehlen, weiter Wasser durchlaufen zu lassen und zu verwerfen, bis das Filtrat klar ist.
Kann ich die Kartusche auskochen oder regenerieren?
BWT empfiehlt in den Anleitungen zu Vida, Penguin und AQUAlizer Station, die Kartusche einmal wöchentlich abzukochen. Brita empfiehlt das wöchentliche Übergießen mit kochendem Wasser nur für die MicroDisc, nicht für die Maxtra Pro. Eine Anleitung zum Regenerieren zu Hause nennt kein Hersteller; Brita regeneriert Ionenaustauscher nur im eigenen Recyclingzentrum.
Verwandte Artikel zum Thema
Tiefer rein: thematisch verwandte Vergleiche und Ratgeber aus demselben Cluster.
- Vergleich
Wasserfilter-Kannen im Vergleich 2026: Testdaten, Härteverlauf, Literpreise
Keine Filterkanne kam bei Warentest 2022 oder Computer Bild 2026 über „befriedigend“. Härteverlauf, Literpreis und fünf Kannen mit belegten Daten.
- Vergleich
Brita vs BWT Wasserfilter 2026: Kartuschen-Chemie, Testnoten, Literpreis
Brita oder BWT? Warentest 2022: Brita befriedigend, BWT ausreichend. Wasserstoff gegen Magnesium, 150 gegen 120 Liter, Rücknahme gegen Restmüll – belegt.
- Vergleich
Kompatible Wasserfilter-Kartuschen: Kopie gegen Brita-Original im Faktencheck
Maxtra-kompatible Kartuschen kosten ab 2,25 € statt 4,17 € pro Stück. Was Warentest 2022 bei Fremdkartuschen fand, was Siegel zusagen und was ein Jahr kostet.
- Vergleich
Wasserfilter-Glaskanne 2026: 4 Modelle mit allen Kunststoffteilen, Gewicht und Kartusche
Brita Glas, Silberthal, Aquaphor Glas und Aarke Purifier im Datenblatt-Vergleich: welche Teile Kunststoff bleiben, wie schwer das Glas ist, was die Kartusche kostet.
- Ratgeber
Ist ein Wasserfilter sinnvoll? Grenzwerte, Kartuschen-Chemie und was Behörden raten
Über 99 Prozent eingehaltene Anforderungen, 8,4 und 14 °dH als Härtegrenzen, Blei, PFAS, Silber und Ökobilanz: wann eine Filterkanne Leitungswasser tatsächlich verändert und warum das Umweltbundesamt abrät.
- Vergleich
Wasserfilter-Patronen 2026
JURA Claris Original 3er-Set, JURA Claris White, Waterdrop kompatibel, GLACIER FRESH kompatibel — vier Wasserfilter aus Reviews.
- Ratgeber
Wasserkocher entkalken: Schritt-für-Schritt 2026
Wie du deinen Wasserkocher zuverlässig entkalkst – mit Zitronensäure, Essigessenz oder Hersteller-Entkalker. Mit Zeitangaben und Sicherheits-Hinweisen.
- Ratgeber
Kaffeevollautomat entkalken 2026: Schritt-für-Schritt
Wie du deinen Vollautomaten richtig entkalkst – mit Original-Entkalkern, vorsichtig mit Hausmitteln, ohne die Brühgruppe zu zerstören. Schritt für Schritt.
Quellen & weiterführende Lektüre
Diese Empfehlung beruht auf den folgenden öffentlich zugänglichen Quellen, die wir ausgewertet und gewichtet haben. Eigene Testergebnisse geben wir nicht wieder.
- BRITA Tischwasserfilter mit MAXTRA PRO, Gebrauchsanleitung (Web Manual Jugs EMEA v02) · BRITA SE · Abgerufen 2026-10-12
- Wasserfilter reinigen: Darauf kommt es an · BRITA SE · Abgerufen 2026-10-12
- Warum sich ein regelmäßiger Filterwechsel lohnt · BRITA SE · Abgerufen 2026-10-12
- FAQ Tischwasserfilter · BRITA SE · Abgerufen 2026-10-12
- Keime im Trinkwasser · BRITA SE · Abgerufen 2026-10-12
- BRITA Recycling für Wasserfilter-Kartuschen · BRITA SE · Abgerufen 2026-10-12
- Wasserhärte-Test mit kostenlosem Teststreifen · BRITA SE · Abgerufen 2026-10-12
- BWT Magnesium Mineralizer Tischwasserfilter (Vida, Penguin, Slim), Bedienungsanleitung · BWT water + more GmbH · Abgerufen 2026-10-12
- BWT AQUAlizer Station, Bedienungsanleitung · BWT water + more GmbH · Abgerufen 2026-10-12
- BWT Tischwasserfilter – Produktübersicht und FAQ · BWT Holding GmbH · Abgerufen 2026-10-12
- BWT Wasserfilter AQUAlizer mit 2 Magnesium-Filtern · BWT Holding GmbH · Abgerufen 2026-10-12
- LAICA Filterkaraffe, Anleitungen und Garantie (mehrsprachig, Abschnitt DE) · LAICA S.p.A. · Abgerufen 2026-10-12
- LAICA FAQ · LAICA S.p.A. · Abgerufen 2026-10-12
- AQUAPHOR Tischwasserfilter Amethyst, Compact, Glass, Jasper, Lago, Onyx, Time – Gebrauchsanleitung · AQUAPHOR · Abgerufen 2026-10-12
- AQUAPHOR Ersatzkartusche A5 · AQUAPHOR · Abgerufen 2026-10-12
- Dafi Unimax Filterkartusche (Produktseite, polnisch) · FORMASTER S.A. · Abgerufen 2026-10-12
- Briancesco R. et al.: Behavior of Pseudomonas aeruginosa and Enterobacter aerogenes in Water from Filter Jugs. IJERPH 17(21):8263, 2020 · International Journal of Environmental Research and Public Health (Volltext in PubMed Central) · Abgerufen 2026-10-12
- Wasserfilter im Test: Gut filtert keiner – Methodik (test 7/2022) · Stiftung Warentest · Abgerufen 2026-10-12
- Pressemitteilung: Wasserfilter – Kein einziger ist empfehlenswert · Stiftung Warentest · Abgerufen 2026-10-12
- Pressemitteilung: Wasserfilter – Keiner ist empfehlenswert (test 5/2015) · Stiftung Warentest · Abgerufen 2026-10-12
- Trink was – Trinkwasser aus dem Hahn (Ratgeber, Ausgabe 2020) · Umweltbundesamt · Abgerufen 2026-10-12
- Wasserfilter: Sind sie aus hygienischer Sicht notwendig? · Verbraucherzentrale · Abgerufen 2026-10-12
- Wasserbehandlung im Haushalt – das müssen Sie über Wasserfilter wissen · Verbraucherzentrale · Abgerufen 2026-10-12
- Wasserfilter – Volle Kanne, leere Versprechungen · KONSUMENT (VKI) · Abgerufen 2026-10-12
- Wasseraufbereitung – In Österreich weitgehend unnötig (KONSUMENT 10/2019) · KONSUMENT (VKI) · Abgerufen 2026-10-12
- Filterwirkung nimmt rapide ab · K-Tipp · Abgerufen 2026-10-12
- Wie erkennt man, ob der Wasserfilter noch wirkt? · K-Tipp · Abgerufen 2026-10-12
- Tischfilter unter der Lupe · SRF Ratgeber · Abgerufen 2026-10-12
- Wasch- und Reinigungsmittelgesetz (WRMG), § 9 Angabe des Härtebereichs · Bundesministerium der Justiz · Abgerufen 2026-10-12
- Best water filter jugs (Methodik) · Which? · Abgerufen 2026-10-12
- Silver in Drinking-water – Chemical Fact Sheet 2022 · World Health Organization · Abgerufen 2026-10-12
- Wasserfilter im Test: Gut filtert keiner – Produktmerkmale und Tabelle (test 7/2022) · Stiftung Warentest · Abgerufen 2026-10-12
- Wasserfilter-Test der Stiftung Warentest (Zuordnung Schimmelbefund, sekundär) · heidelberg24 · Abgerufen 2026-10-12
- Test Wasserfilter-Tischgeräte, Tabelle (Preise Frühjahr 1999) · KONSUMENT (VKI) · Abgerufen 2026-10-12
- Rund um das Trinkwasser (4. Auflage 2016) · Umweltbundesamt · Abgerufen 2026-10-12
- BWT Magnesium Mineralized Water, 3er-Pack (Technische Details, FAQ) · BWT Holding GmbH · Abgerufen 2026-10-12
- BWT Vida inkl. 1 Filterkartusche · BWT Holding GmbH · Abgerufen 2026-10-12
- BRITA MAXTRA PRO Pure Performance Filterkartusche · BRITA SE · Abgerufen 2026-10-12
- BRITA MAXTRA PRO Extra Kalkschutz Filterkartusche · BRITA SE · Abgerufen 2026-10-12
- BRITA Style Essential Tischwasserfilter · BRITA SE · Abgerufen 2026-10-12
- Philips Micro X-Clean Filterkartusche AWP212, Datenblatt · Philips · Abgerufen 2026-10-12
- PearlCo unimax Universal Filterkartuschen · PearlCo / PerloPur · Abgerufen 2026-10-12
- Aqua Optima Evolve+ Replacement Water Filter · Strix Ltd (Aqua Optima) · Abgerufen 2026-10-12
- Alkanatur Water Filter Pitchers · Alkanatur · Abgerufen 2026-10-12
- Amazon Basics Wasserfilterkartuschen, 6er (Listing-Angaben, sekundär) · Amazon · Abgerufen 2026-10-12










